Zweite EM-Norm für Hawa Jalloh

Und wieder knackt Hawa Jalloh eine Norm für die U18-EM, die am vergangenen Wochenende hätte stattfinden sollen, allerdings aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation auf nächstes Jahr verschoben wurde. Mit einem neuen persönlichen Rekord von 5517 Punkten insgesamt überbot die Siebenkämpferin die geforderten 5300 Punkte deutlich.

Hawa nutzte im Rahmen der Mehrkampf Vereinsmeisterschaften 2020 des SSV Ulm 1846 die Gelegenheit einer Startmöglichkeit außer Wertung. Glasklar stellt die Leichtathletin dabei ihre Stärke über die Hürden unter Beweis. Mit einer Zeit von 13,86 Sekunden konnte sie 998 Punkte sammeln. Auch im Hochsprung legte Hawa eine beachtliche Steigerung zum Vorjahr über die Latte mit übersprungenen 1,58 Metern. Nach einer kleinen Schwäche im Kugelstoßen (11,80 Meter) brachten 12,19 Sekunden über 100 Meter nochmals über 900 Punkte ein. Auch in den letzten drei Disziplinen konnte Hawa ihren Bestleistungskurs halten, sodass nach 2:26,80 Minuten über die Schlussdisziplin 800 Meter die Sicherheit bestand, einen neuen Hausrekord aufgestellt zu haben.

Der Tag der Überflieger in Essen stand im Gegensatz zu der Disziplinvielfalt in Ulm ganz im Lichte des Springens.

Vom WLV gingen drei Athleten an den Start. Im Dreisprung erzielte Sophie Ullrich ihre beste Weite im fünften Versuch (12,30 Meter).

Malin Stavenow belegte im Weitsprung der weiblichen Jugend U20 mit 5,87 Metern den zweiten Platz.

U18-Athelt Oliver Koletzko wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte mit einer Weite von 7,42 Metern. Fast ein halber Meter trennt ihn damit von Platz 2, auf dem Jan Wiese von der LG Ahlen (6,97 Meter) landete.

Schließlich erfolgte ein weiteres Kräftemessen der besten Athleten Deutschlands im Leichtathletikstadion von Wetzlar. Unter dem Titel "Fast arms - fast legs" richtete das Sprintteam Wetzlar ein Meeting aus, an dem auch zahlreiche Olympia-StarterInnen teilnahmen.

Unter den Athleten fegte auch Hürdensprinter Moritz Mainka über den Tartan. Als Vorlauschnellster (14,14 Sekunden) kam der 18-Jährige im Finale am frühen Abend als Dritter in 14,18 Sekunden ins Ziel und musste sich Gregory Minoue (14,03) vom TV Angermund und Robin Ganter (14,11 Sekunden, MTG Mannheim) geschlagen geben.