Saisonstart im Juni

Saisoneinstieg im Juni, das ist durchaus etwas merkwürdig, aber was ist dieses Jahr schon normal? Langsam füllt sich der Wettkampfkalender, die ersten Leistungschecks unter wirklichen Wettkampfbedingungen dürfen stattfinden. Auch wenn auf dem Sportplatz Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden und auf Abstandsregeln geachtet wird, hat sich ansonsten nichts verändert. Die Spannung in den Startblöcken kurz bevor der Schuss fällt, ist immer noch dieselbe, das Gefühl der Tartanbahn unter den Spikes und die Startnummer am Trikot unverändert.

 

Bereits das zweite Mal in der Sommersaison machten sich WLV-Athleten auf den Weg zum Kräftemessen mit anderen Sportlern. Aus der Gruppe von Trainer Thorsten Groß bewies Mehrkämpferin und Sprint-Ass Hawa Jalloh, dass alternatives Training nicht zwingend Leistungseinbußen bedeuten. Im bayerischen Gräfelfing im Rahmen des „G-Town athletics“-Meeting legte Hawa vergangenen Sonntag einen starken Einstieg auf die Bahn. Über 100 Meter Hürden gewann sie das Finale in 13,91 Sekunden und blieb damit nur knapp über ihrem persönlichen Rekord. Auch das 100 Meter-Finale konnte die U18-Athletin knapp eine Stunde später in 12,15 Sekunden für sich entscheiden.

Hürdensprinter Moritz Mainka setzte sich mittags in der Männlichen U20 in 10,95 Sekunden, später im Finale über 100 Meter in 10,93 Sekunden gegen Maximilian Lohwasser durch, nachdem er am Vormittag bereits zwei Hürdenläufe absolviert hatte. Dabei testete Moritz erstmals sein Können über die U20-Hürdenhöhe und das mit Erfolg: Im Finale über 110 Meter Hürden blieb die Zeit bei 14,27 Sekunden stehen, wobei er dem Zweitplatzierten um mehr als eine Sekunde vorauseilte.

 

Ein wenig Pech hatte hingegen Linn Sölch. Sie fand nicht so recht in den Wettkampf. Der nächste steht aber schon vor der Tür, sodass die Athletin ihr Können ein anderes Mal unter Beweis stellen kann.